Land Steiermark

Vorstellung des neuen Breitbandatlas in der Steiermark

Breitband © GettyImages
Breitband© GettyImages

Der Neustart der virtuellen Informationsplattform Externe Verknüpfung www.breitbandatlas.gv.at, auf der man sich über die aktuelle Breitband-Versorgungslage in Österreich informieren kann, fand bereits Mitte Jänner 2021 durch Frau Bundesminister Köstinger statt. Nunmehr wurden die neuesten Features des Tools auch in der Steiermark im Rahmen einer Tele-Konferenz, präsentiert. Die Einladung erfolgte über die Breitbandkoordinationsstelle der Abteilung 12 - Referat Wirtschaft und Innovation im gemeinsamen Zusammenwirken mit dem Breitbandbüro des Bundes (angesiedelt im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus - BMLRT). 

Nach einer kurzen Präsentation der Neuerungen im Breitbandatlas hatten vor allem VertreterInnen der steirischen Gemeinden, der Verwaltung und Telekommunikation die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Beantwortet wurden diese durch Erwin Grabler und Boris Werner, Breitbandbüro des BMLRT, sowie Gerd Gratzer, Breitbandkoordinator des Landes Steiermark, und Herbert Jöbstl, Geschäftsführer der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft sbidi.

Der Breitbandatlas macht anhand von Landkarten die aktuelle Versorgung mit Breitbandnetzen (mobile und feste Netze) öffentlich zugänglich. Darin sind auch jene Gebiete ersichtlich, in denen im Rahmen der Initiative Breitband Austria 2020 Ausbautätigkeiten stattfinden. Neu ist, dass auch die Versorgung mit dem neuesten Mobilfunkstandard 5G dargestellt wird.

Die Neuheiten im Überblick:

  • Darstellung der Infrastrukturanbieter auf 100m Raster
  • Maximum der normalerweise zur Verfügung stehenden Up-/Downloadgeschwindigkeiten in Mbit/s
  • Verfügbare Technik
  • Versorgungsstand Mobilfunk outdoor
  • Geförderter Ausbau und Darstellung der Förderwerber im Förderprogramm
  • Voraussichtliches Projektende
  • Antragsnummer

Im Zweifelsfall hilft ein Netztest!

Der Breitbandatlas zeigt die maximal zur Verfügung stehenden Bandbreiten im Festnetz und Mobilfunk an. So kommt es manchmal vor, dass gewisse Angaben angezweifelt werden. Bevor man sich damit an das Breitbandbüro des Bundes oder die österreichische Regulierungsbehörde RTR wendet, hilft in erster Linie ein Netztest über die Plattform Externe Verknüpfung https://www.netztest.at. Dieser kann rasch und unkompliziert durchgeführt werden. Dabei ist es besonders wichtig zu wissen, welches Produkt von einem Anbieter angekauft wurde und welche Bandbreiten für den Up- und Download laut abgeschlossenem Vertrag zur Verfügung stehen. Hat man einmal den Netztest durchgeführt, so sollte man ihn unbedingt wiederholen, um Fehler auszuschließen. Zudem wird vor einem Netztest empfohlen, alle Anwendungen, die das Internet nutzen, abzustellen, das WLAN im Gebäude auszuschalten und stattdessen direkt mit einem Netzkabel am Modem oder an der Netzdose zu messen. Wer seine tatsächliche mobile Bandbreite erfahren möchte, der kann das mit der Netztest-App im freien ohne WLAN machen.

Eine genaue Anleitung finden Sie dazu hier: Externe Verknüpfung CHECKLISTE

Weiterführende Informationen können der Externe Verknüpfung Präsentationsunterlage entnommen werden. Für Rückfragen zum Thema Relaunch Breitbandatlas stehen Ihnen einerseits das Breitbandbüro des Bundes (Externe Verknüpfung www.breitbandbuero.gv.at) und andererseits das Referat Wirtschaft und Innovation (wirtschaft@stmk.gv.at) zur Verfügung.

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).