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Sieg der steirischen Kompetenz – alle steirischen COMET-Kandidaten von Jury empfohlen

„Mit diesem Sieg der steirischen Kompetenz wird die Steiermark Forschungsland Nummer 1 in Österreich bleiben", freut sich Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann (VP). Alle sechs steirischen K-2 und K1-Kandidaten für das COMET-Programm des Bundes konnten mit Exzellenz punkten und wurden von der Jury empfohlen.

Innovationslandesrat Christian Buchmann hat die Weichen für diese Entscheidung bereits Anfang 2006 gestellt, als das Land Steiermark auf seinen Antrag hin den Grundsatzbeschluss gefasst hat, das neue Kompetenzzentrenprogramm des Bundes (COMET- Competence Centers für Excellent Technologies) in den nächsten Jahren mit insgesamt 100 Millionen Euro zu unterstützen.

Die Steiermark war schon bisher mit 18 von 45 Kompetenzzentren Spitzenreiter in Österreich. Kompetenzzentren sind als ideale Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft die perfekten Treiber für die Umsetzung der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark „Innovation serienmäßig".

Für das COMET-Programm gab es österreichweit 17 Anträge, nun wurden 11, von denen 6 (also mehr als die Hälfte!) „Steirer" sind, von der Jury empfohlen. Sie können nun im gemeinsam mit BMVIT und BMWA getragenen COMET-Programm mit Förderzusagen für die Kategorie der K2- und K1-Zentren rechnen. „Die heutige Empfehlung für die zwei K2 und die vier K1 ist ein Sieg der steirischen Kompetenz und bedeutet eine erneute Aufwertung des Innovationsstandortes Steiermark. Jedenfalls wird das die Schaffung neuer hochqualifizierter Arbeitsplätze nach sich ziehen", so Buchmann.

Derzeit sind in den Kompetenzzentren 450 Personen beschäftigt, durch das COMET-Programm könnte sich diese Zahl in der „Höchstausbaustufe" der Kompetenzzentren auf mindestens 600 erhöhen. Das Projektvolumen der sechs COMET-Zentren wird ca. 200 Millionen Euro umfassen.

Buchmann erwartet sich aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaft in den Kompetenzzentren auch nachhaltige Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Steiermark. „Im globalen Wettbewerb geht es darum, im Know-how immer eine Nasenlänge voran zu sein. Die Kooperation der Unternehmen - auch von KMUs - mit den wissenschaftlichen Institutionen in den Kompetenzzentren verschafft ihnen diesen innovativen Vorsprung."

Die empfohlenen steirischen K2 sind:

Mobility - SVT „Sustainable Vehicle Technologies" (Komplexe Fragen der Systemoptimierung von Gesamtfahrzeugen, um effizient Innovationen wie die Reduktion von CO2-Emissionen oder die Erhöhung der Fahrzeugsicherheit zu erreichen), Sitz des K2 wird in Graz sein.

Materials - MPPE „Integrated Research in Materials, Processing and Product Engineering" (Metalle, Keramiken und ihre Verbunde, Findung von neuen Materialien und anschließende Integration neuer Materialien in neue Produkte, Design und Fertigungsmethoden), Sitz des K2 wird in Leoben sein.

Die empfohlenen steirischen K1 sind:

Bioenergy 2020+ (Graz und Wieselburg), Know-Center (Graz), evolaris next level (Graz), Pharmaceutical Engineering (CCPE) (Graz).