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Internationales Symposiums "Polymeric Solar Materials 2008"

Landesrat Dr. Christian Buchmann (Mitte), Univ.-Prof. Dr. Reinhold Lang (links) und Rektor Univ.-Prof. Wolfhard Wegscheider (rechts) eröffnen das Symposium „Polymeric Solar Materials 2008“ in Leoben.

Sonnenergienutzung durch Kunststoffe

Die internationale Kunststoffwirtschaft setzt auf die Solartechnologie als zukünftigen Wachstumsmarkt.
Mit dem Einsatz von Kunststoffen werden nicht nur effiziente Solarsysteme möglich, sondern auch deren Kosten deutlich reduziert: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg im Gleichschritt!

In enger Kooperation mit der Leobener Forschungsgesellschaft Polymer Competence Center Leoben GmbH (kurz PCCL) und der Montanuniversität Leoben forscht die Kunststoffwirtschaft an neuen Konzepten und Werkstoffen für Sonnenkollektorsysteme und Photovoltaikmoduln aus Kunststoff. Für die Leobener Experten ist absehbar, dass die kürzlich formulierten Klimaziele der EU insbesondere auf dem Gebiet der Kunststofftechnik zu zahlreichen Innovationen und neuen Produkten mit verbesserter Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig geringeren Kosten führen werden. Die bereits jetzt zweistelligen Wachstumsraten in der Solartechnik sollen künftig durch erhöhte Anteile an Kunststoffen weiter gesteigert werden.

Über den aktuellen Stand der Entwicklung in diesem Themengebiet diskutieren in dieser Woche auch 150 internationale Experten im Rahmen des Symposiums „Polymeric Solar Materials" in Leoben. Die Teilnahme führender internationaler Kunststoffhersteller und Kunststoffverarbeiter (u.a. BASF, Borealis, DuPont, Isovolta) sowie prominenter Vertreter führender europäischer Forschungseinrichtungen verdeutlicht die Vorreiterrolle der Leobener Wissenschafter. In zahlreichen Beiträgen wird aufgezeigt, dass sich gerade auf dem Gebiet der Solartechnik, Innovationen, wirtschaftliche Perspektiven und Klimaschutz bestens ergänzen und keinen Widerspruch darstellen.

Für Landesrat Buchmann, der dieses Symposium eröffnet, zeigt diese Veranstaltung durch die Vernetzung der bestehenden Kompetenzen im Bereich der Kunststofftechnologie im Umfeld der Montanuniversität Leoben und den Unternehmen der Solar- und Kunststoffwirtschaft, die hohen sich aus der kooperativen Forschung ergebenden Innovationspotentiale auf. Bereits jetzt sind in der Steiermark zahlreiche Unternehmen auf dem Gebiet der Solartechnik tätig, wobei ausgehend von den Forschungsaktivitäten des PCCL künftig zahlreiche weitere Impulse zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Steiermark zu erwarten sind.

 

Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) ist eine außeruniversitäre Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und der Polymerwissenschaften. Gegründet im Jahr 2002 im Rahmen des Kplus-Kompetenzzentrenprogramms führt das PCCL mit seinen mehr als 80 MitarbeiterInnen vorwiegend vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben in enger Kooperation mit Universitäten und Unternehmen durch. Zur Zeit verfügt das PCCL über 40 industrielle Kooperationspartner, darunter Unternehmen wie Airbus, BASF, Borealis, Economos, FACC oder Isovolta und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von mehr als 5 Mio. EUR. Ein wesentlicher Anteil für die dynamischen Entwicklung des PCCL ist der engen Kooperation mit der Montanuniversität Leoben, der Technischen Universität Graz sowie der Johannes-Kepler Universität Linz zuzuschreiben, die auch die Eigentümer des PCCL, gemeinsam mit der JOANNEUM RESEARCH und der UPPER AUSTRIAN
RESEARCH sowie der Stadtgemeinde Leoben, bilden (siehe auch  www.pccl.at).


Rückfragehinweise: Mag. Martin Payer, Tel.: 03842 42962-0

 Presseaussendung (pdf, 51 KB)

 

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