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Rosendahl übernimmt BM Batteries

Die Firma Rosendahl (Knill Gruppe) konnte gestern den Bieterwettbewerb um die Übernahme des insolventen Hartberger Leitbetriebes BM Battery Machines GmbH für sich entscheiden. Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann freut sich, „dass ein oststeirischer Leitbetrieb zum Zug gekommen ist, der 40 Arbeitsplätze erhalten und alle 10 Lehrlinge weiterbeschäftigen wird." Das Wirtschaftsressort unterstützt die Übernahme durch die Vergabe einer Haftung.


„Mit dem Zuschlag an Rosendahl konnte die Technologie für Battery Maschinen, hier speziell für Blei-Säure Starterbatterien für Automobile, in der Steiermark gehalten werden und rund 40 Mitarbeitern ein neuer Arbeitsplatz angeboten werden", so Georg Knill von der Rosendahl Austria. Laut Knill wäre die Gefahr groß gewesen, dass das Geschäft nach Italien abgezogen wäre. Speziell für die industriell schwach aufgestellte Region Hartberg könne diesen qualifizierten Arbeitskräften nun wieder eine berufliche Sicherheit gegeben werden. „Zusätzlich zu den 40 Mitarbeitern übernehmen wir auch alle 10 bestehenden Lehrverhältnisse und geben diesen jungen Menschen die Möglichkeit, ihre technische Ausbildung bei Rosendahl abzuschließen", so Knill.

Das Geschäft von BM wird bei Rosendahl integriert und als eigenständiges Geschäftsfeld BM-Rosendahl betrieben. Nach Konsolidierung der Aktivitäten ist wieder ein strategisches Wachstum in diesem Segment geplant.

„Knill hat damit Verantwortung für die Region übernommen und beschäftigt 600 Mitarbeiter in der Steiermark", freut sich Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Buchmann erwartet sich durch diese Übernahme eine langfristige Absicherung des oststeirischen Unternehmensstandortes Pischelsdorf. „Das Wirtschaftsressort ist grundsätzlich bereit, die Knill Gruppe bei dieser Übernahme durch die Vergabe von Landeshaftungen zu unterstützen", so der Wirtschaftslandesrat. Entsprechende Anträge sind bereits bei der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) gestellt worden. „Ich hab veranlasst, dass die Anträge rasch mit dem Bund akkordiert und dem Wirtschaftsförderungsbeirat zur Genehmigung vorgelegt werden", so Buchmann abschließend.

 

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