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Buchmann: Pilkington schafft 15 neue Green Jobs in Eisenerz!

Graz, 9.9.2010 - „Pilkington hat zwar die Autoglasproduktion in Eisenerz im Vorjahr geschlossen, wird aber jetzt die vorhandenen Anlagen mit einer Solarglasproduktion wiederbeleben", freut sich Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. Er wird der Landesregierung am Montag (13.9.2010) vorschlagen, dieses Investment der Firma in der Höhe von 530.000 Euro mit 75.000 Euro sogenannter de-minimis-Förderung zu unterstützen. „15 Green Jobs werden damit in Eisenerz geschaffen, ehemalige Beschäftigte könnten wieder eingestellt werden", so Buchmann.


Die NSG/Pilkington Gruppe engagiert sich weltweit in der Solarindustrie und hat in diesem Segment ein strategisches Wachstum geplant. Ein besonderer Focus liegt auf der Herstellung und Verarbeitung von speziellen eisenarmen Floatgläsern, die Basiskomponenten für Dünnschicht-Photovoltaik-Module sind. Dort liegen die jährlichen Zuwachsraten derzeit bei 20 bis 35%.

Am im Vorjahr stillgelegten Standort in Eisenerz werden diese Solargläser auf den verbliebenen Glasbearbeitungsanlagen verarbeitet. „Das erforderliche Know-how könnte durch die Wiedereinstellung der ehemaligen Beschäftigten im Produktions- und Qualitätsmanagementprozess relativ schnell aufgebaut werden", erklärt Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann.

Deshalb plant Pilkington Austria, den Standort Eisenerz zu reaktivieren, mittelfristig ist sogar eine Auslastung für drei Schichten geplant. Das bedeutet einen Personalbedarf von 15 bis 20 MitarbeiterInnen. Langfristig hat man die Vision der Etablierung einer eigenständigen Produktionsunternehmung für Solarglas am Standort Eisenerz.

Das Investment zur Ingangsetzung bzw. Adaptierung von Maschinen und Räumlichkeiten beträgt 530.000 Euro. Mit einer sogenannten de-minimis-Förderung in der Höhe von 75.000 Euro (etwa 15% des Investments) unterstützt das Wirtschaftsressort diesen erfreulichen Reaktivierungsschritt des Unternehmens. „Es ist dies ein Hoffnungsschimmer für die Region. Besonders freut mich, dass es nachhaltige Jobs - echte Green-Jobs sind, die so geschaffen werden", so Buchmann abschließend.

 

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