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Innovative Steirer in Paris

Die Microinnova Engineering GmbH aus Graz wurde auf der CPhI in Paris für den "CPhI Innovation Award 2010" nominiert.© Microinnova Engineering GmbH

Graz/Paris, 7. Okt. 2010 - Auf der weltgrößten Pharma-Messe, der in diesem Jahr vom 5. bis 7. Oktober 2010 in Paris stattfindenden CPhI, präsentierten sechs Unternehmen und der Humantechnologie-Cluster den Standort Steiermark. Das Grazer Unternehmen Microinnova schaffte es als eines von nur sechs Unternehmen auf die Shortlist des CPhI Innovation Award 2010 .


"Für den Humantechnologie-Standort Steiermark ist diese Nominierung ein weiterer Beweis für die internationale Exzellenz seiner Unternehmen", freut sich Clustergeschäftsführer Dr. Robert Gfrerer über die Anerkennung für das Grazer Engineering-Unternehmen Microinnova. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung effizienter chemischer Prozesse durch Prozessintensivierung. Die Nominierung zum Award erhielt das Unternehmen für die eingereichten "Manufacturing concepts for microreactors and flow chemistry". Dr. Dirk Kirschneck, Geschäftsführer der Microinnova Engineering GmbH: "Für uns ist diese Nominierung zum ´CPhI Innovation Award 2010´ eine große Anerkennung für die Entwicklungsarbeit des gesamten Teams und unterstreicht die Innovationsführerschaft unseres Unternehmens und ist auch Ansporn für weitere internationale Projekte und Kooperationen."

http://www.cphi.com/innovation-awards-2010


Was genau entwickeln nun die Experten aus Graz? Um Prozessprobleme konventioneller Chemieanlagen wie Rückvermischung, Stoff- und Wärmetransportprobleme oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden, setzt Microinnova auf neueste Technologien wie Mikroreaktoren und Flow-Chemie und auch auf innovative Methoden mit Ultraschall. Die Experten von Microinnova analysieren bestehende Chemieanlagen hinsichtlich ihres Prozessintensivierungspotentials und verifizieren es in Machbarkeitsstudien und entwickeln neuartige Prozesse. Zum "CPhI Innovation Award 2010" eingereicht hat Microinnova drei verschiedene Konzepte, wie die Vorteile von Mikroreaktoren & Flowchemie im Produktionsmaßstab realisiert werden können. Große Konzerne wie Sigma Aldrich und Sandoz arbeiten mit der Microinnova Engineering unter Hochdruck an der Realisierung solcher Konzepte.

Der steirische Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann gratuliert dem Grazer Unternehmen: "Mit einer Forschungs- und Entwicklungs-Quote von 4,3% ist das Land Steiermark hinter Baden-Württemberg Vizeeuropameister. Es freut mich sehr, dass sich am Beispiel der Microinnova zeigt, dass auch unsere Unternehmen europa- und weltweit an der Spitze der Innovationskraft liegen. Solche Erfolge sind mit ein Grund, warum internationale Pharmakonzerne die Steiermark nun auf ihrem Radar haben und über Betriebsansiedlungen nachdenken. Das schafft Arbeitsplätze und sichert nachhaltig Wertschöpfung für den Standort." 

 

Unternehmen auf den internationalen Märkten

Insgesamt stellen sechs steirische Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der zum 21. Mal stattfindenden CPhI 2010 in Paris vor: Microinnova Engineering GmbH, piCHEM Forschungs- und Entwicklungs GmbH, Stölzle-Oberglas GmbH, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, TAGnology RFID GmbH und G.L. Pharma GmbH. Das Clustermitglied Stölzle-Oberglas aus Köflach ist auch Sponsor des Auftrittes der steirischen Unternehmen in Paris. Präsentiert werden Standort und Unternehmen des Stärkefeldes Humantechnologie am Gemeinschaftsstand von LISA Life Science Austria.

Clusterchef Robert Gfrerer spricht eine konkrete Einladung aus: "Wir laden alle interessierten Unternehmen und Forschergruppen ein, sich einzuklinken in spannende Projekte der Unternehmen und Organisationen des  Humantechnologie-Clusters - oder selbst Themen vorzuschlagen und daraus Kooperationen zu entwickeln. Die Forschungs- und Entwicklungsperspektive der Zukunft ist immer international, verankert allerdings in starken regionalen Standorten."

 

 Nähere Infos zum Auftritt der steirischen Unternehmen

 

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