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Buchmann erfreut: Steiermark bleibt weiter „Kompetenz“-Standort Nr. 1!

7 von 10 neuen K-Projekten sind steirisch

Graz, 24. Oktober 2012 - 10 neue K-Projekte wurden heute nach dem COMET-Programm des Bundes (Competence Centers for Excellent Technologies) bewilligt, sieben von den bewilligten Projekten haben den Hauptsitz Steiermark. „Wir beweisen einmal mehr, dass die Steiermark der Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich ist. Ich freue mich und gratuliere den Konsortien herzlich," so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann in einer ersten Reaktion. „Die Steiermark kann damit ihre Führung bei den Kompetenzzentren von 18 auf 25 von österreichweit jetzt 54 ausbauen", freut sich Buchmann.


Die Kompetenzzentren sind eine steirische Erfolgsgeschichte: Seit 1999 gibt es dieses Programm des Bundes, das der verstärkten Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft dient. Die steirische Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft bespielt dieses Programm exzellent und hat die Steiermark uneinholbar in Führungsposition gebracht. Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann hat das Potenzial dieser Zentren erkannt und stellt seit 2006 100 Millionen Euro zur Verfügung. Dank der erfolgreichen Innovationsstrategie weist die Steiermark mit 4,3 Prozent die zweithöchste F&E-Quote der gesamten EU auf - bis 2020 sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf fünf Prozent des Bruttoregionalprodukts gesteigert und die Steiermark „Europameister der Innovation" werden.

Die steirischen Kompetenzzentren bekommen im Doppelbudget 2013/2014 eine Sonderdotation in Höhe von 4 Millionen Euro jährlich für den weiteren Ausbau. „Das ist ein wichtiges Signal für Wachstum und Innovation in Zeiten der Budgetkonsolidierung," meint Buchmann. Mit 18 von 44 Zentren österreichweit lag die Steiermark immer in Führung, die sie nun auf 25 von 54 ausbaut. „Ich gratuliere den Konsortien aus Universitäten und Unternehmen zu diesem Erfolg, es ist dies eine Anerkennung für Projekte angewandter Forschung in höchster Qualität", so Buchmann.

Im Sommer hat der Wirtschaftslandesrat informiert, dass die K-Zentren für die Steiermark auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind. Insgesamt wird durch die K1/K2-Zentren in Österreich jährlich eine Wertschöpfung in Höhe von rund 80 Millionen Euro ausgelöst. Davon werden etwa 58,8 Millionen Euro in der Steiermark wirksam, das entspricht einem Anteil von 73%! Auch der Beschäftigungsfaktor ist erheblich: Durch den Betrieb der K1/K2-Zentren werden Beschäftigungseffekte von 1.750 Beschäftigten ausgelöst, davon rund zusätzliche 1.000 Beschäftigte außerhalb der Zentren. „Davon profitiert die Steiermark, da hier die Hauptsitze der Zentren sind, insgesamt handelt es sich für die Steiermark um 1.261 Personen, dies entspricht nahezu ¾ des gesamten Beschäftigungseffektes", so Buchmann abschließend.

 

 

Die sieben neuen K-Projekte mit Hauptsitz Steiermark sind:

• ASD | Acoustic Sensing & Design | Steiermark, Wien

• ECO-COOL | Development of the first fully integrated and controlled cooling cycle for the usage in household cooling appliance | Steiermark, Tirol, Kärnten

• focus_sts | focus_solid_timber_solutions| Steiermark, Tirol, Kärnten, Niederösterreich

• FLIPPR | Future Lignin and Pulp Processing Research | Steiermark, Kärnten

• PolyComp | Functional Polymer Composites | Steiermark

• SeCoS | Secure Contactless Sphere - Smart RFID-Technologies for a Connected World | Steiermark

• Vision+ | Integrating visual information with independent knowledge | Steiermark, Wien