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Steiermark und Oberösterreich vereinbaren verstärkte Kooperation bei Kompetenzzentren

Graz, 27. Dezember 2012 - Die Steiermark und Oberösterreich bündeln ihre Kräfte im Bereich der COMET-Kompetenzzentren und kooperieren in Zukunft noch enger miteinander. Die Landesregierung hat auf Antrag von Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann die entsprechende Vereinbarung beschlossen, die Buchmann und die oberösterreichische Forschungslandesrätin Mag. Doris Hummer unterzeichnen werden.


 „Die Kompetenzzentren haben in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass die Steiermark bei Innovation und Forschung und Entwicklung zu den Top-Regionen in Europa gehört. Industrie- und Forschungspartner aus der Steiermark und Oberösterreich arbeiten bereits jetzt in zahlreichen Kompetenzzentren erfolgreich zusammen. Von der aktuellen Kooperationsvereinbarung profitieren beide Länder, weil wir noch mehr Synergien nutzen können", freut sich Buchmann.

Die Steiermark und Oberösterreich sind die führenden Bundesländer im Bereich der Kompetenzzentren, vier der fünf österreichischen Superkompetenzzentren (K2-Zentren) haben ihren Hauptsitz in einem der beiden Bundesländer (drei in der Steiermark, eines in Oberösterreich). Insgesamt sind die Steiermark und Oberösterreich an 61 Prozent aller österreichischen Kompetenzzentren beteiligt. Ziel der verstärkten Kooperation ist es, bei künftigen Ausschreibungen im Rahmen des Kompetenzzentren-Programmes gemeinsam vorzugehen. „Wir werden Projekte von Oberösterreich unterstützen, die mit unseren strategischen Zielsetzungen übereinstimmen und umgekehrt. Durch dieses abgestimmte Vorgehen bei der Antragstellung können wir Doppelgleisigkeiten vermeiden und die vorhandenen Fördermittel noch gezielter als bisher einsetzen", betont Buchmann.

Neben der Zusammenarbeit bei neuen Calls wollen die Steiermark und Oberösterreich auch die strategische Ausrichtung des COMET-Programms gemeinsam weiterentwickeln. „Wir werden gegenüber dem Bund mit einer Stimme auftreten, um unseren Interessen bei der künftigen Gestaltung des Kompetenzzentren-Programms mehr Gewicht zu verleihen", so Landesrat Buchmann.


Info:

Mit 25 von 54 Kompetenzzentren ist die Steiermark der Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich. Oberösterreich ist an 15 Kompetenzzentren beteiligt. Das Land Steiermark investiert bis 2016 insgesamt 100 Millionen Euro in die K-Zentren, im Doppelbudget 2013/2014 bekommen die Kompetenzzentren eine Sonderdotation in Höhe von vier Millionen Euro jährlich für den weiteren Ausbau.

Oberösterreichische und steirische Industrie- und Forschungspartner arbeiten in zahlreichen Kompetenzzentren zusammen, so zum Beispiel in den K2-Zentren Austrian Center of Competence in Mechatronics (ACCM) in Linz und Mobility in Graz und den K1-Zentren K1-Met (Linz) und PCCL (Leoben).