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ams nimmt neue 3D-Chip-Fertigungslinie in seiner Waferfabrik in Unterpremstätten in Betrieb

Steirischer High-Tech-Leitbetrieb schaffte 30 zusätzliche Arbeitsplätze durch Investition in neuartige Chip Technologie

v.l.: Mag. Michael Wachsler-Markowitsch (Finanzvorstand, ams AG), Kirk Laney (Vorstand, ams AG), Dr. Christian Buchmann (Wirtschaftslandesrat).© ams AG
Unterpremstätten, 17. September 2014 - ams AG, ein führender Anbieter von hochwertigen Sensoren und Analog-Chips, hat heute die offizielle Inbetriebnahme seiner neuen 3D-IC-Fertigungsstraße bekanntgegeben, nachdem das Unter­nehmen im Jahr 2013 über 25 Mio Euro in die Erweiterung der Fertigung seiner paten­tierten 3D-Integrations­techno­logie inves­tiert hatte.
Diese Techno­logie ermög­licht die Ent­wick­lung und Produk­tion von sehr leistungsfähigen integrierten Schaltkreisen („ICs" oder kurz „Chips") die keine klassischen Plastikgehäuse mehr benötigen. Neben der Vorderseite der Chips kann mittels leitender Verbindungen durch den Chip („Through Silicon Vias") auch die Rückseite elektrisch kontaktiert werden. Ebenso können Chips gestapelt werden was zu einer weiteren Platzersparnis führt.

Erstes Produkt der neuen Linie ist ein 3D integrierter Lichtsensor mit der weltweit geringsten Bauhöhe von ca. 0,3mm. Das ist besonders für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Wearables wichtig, die bei immer geringerer Dicke immer mehr Funktionen anbieten. Durch die Investition in die 3D Fertigungslinie wurden bisher 30 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze am Standort in Unterpremstätten geschaffen und die Basis für weiteres profitables Wachstum gelegt. Die führende technologische Position der ams bei Fertigung von 3D integrierten Sensoren wurde in mehrjährigen durch BMVIT, FFG und SFG geförderten Forschungsprojekten erarbeitet.

ams setzte zudem eine zusätzliche Erwei­te­rung der Kapazität seiner eigenen Wafer­produk­tion am Unternehmenssitz in Unterpremstätten um und hat dazu im Jahr 2014 weitere Investitionen über 10 Mio € getätigt. In Folge dieses Ausbaus werden weitere Arbeits­plätze in der Fertigung entstehen.

Halbleiter von ams finden sich in zahl­reichen Consumer­produkten, darunter Smartphones und Tablets, in Anwendungen der Automobilelektronik sowie in Indus­trie­produkten und hochwertigen Systemen der Medizintechnik. Zu den weltweiten Kunden von ams zählen bekannte Hersteller von Produkten in den Märkten Consumer, Industrie, Medizintechnik, Mobilkommunikation und Automotive.

"ams hat durch seinen Standort in der Steiermark große Vorteile - wir profitieren von hochqualifizierten Inge­ni­euren, hervor­ragenden Verkehrsverbindungen und einer erstklassigen Infra­struktur", betont Kirk Laney, CEO von ams. "Die innovative Fertigungslinie und die
erneuten Inves­titionen zeigen unser Vertrauen in Unterpremstätten als das „Herz" unserer globalen Akti­vi­täten und als exzellenten Standort für die Hightech-Produk­tion."

„ams ist nicht nur ein wesentlicher Leitbetrieb und wichtiger Arbeitgeber in der Region, das Unternehmen trägt mit seinen Produkten und Dienstleistungen auch wesentlich dazu bei, dass die Steiermark mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,7 Prozent zu den innovativsten Regionen in Europa zählt. Die aktuellen Investitionen sind ein sehr positives Signal für den Wirtschaftsstandort Steiermark, weil dadurch die bestehenden Arbeitsplätze langfristig abgesichert und auch neue geschaffen werden können", so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.

 

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