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Start am neuen Standort: Zwei Ausstellungen im designforum Steiermark

v.l.: Eberhard Schrempf (CIS), Wirtschaftsstadtrat Gerhard Rüsch, Christine Lacroix (Aktion Plagiarius e.V.), Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, Martin Hörl (Ortweinschule) und Stefan Peters (TU Graz).© CIS/Podesser
Das designforum Steiermark am neuen Standort am Andreas-Hofer-Platz in Graz.© CIS/Podesser
Graz, 20. Mai 2015 - Gestern Abend präsentierte das designforum Steiermark seinen neuen Standort am Andreas-Hofer-Platz mit der Eröffnung von zwei Ausstellungen: „[UN]ECHT - Original vs. Fälschung" und „CERAMIC RE:VISIONS" geben im Rahmen des Designmonat Graz 2015 Einblicke in die Welt der Plagiate und zeigen interessante Lösungen rund um keramische Bauteile.
Alle Facetten des Themas Design stehen im designforum Steiermark als urbanem Dialogzentrum auch im fünften Jahr seines Bestehens im Mittelpunkt. Ab sofort passiert dies nun an einem neuen Standort - am Andreas-Hofer-Platz. Im Rahmen des Designmonat Graz 2015, der von den Creative Industries Styria koordiniert wird, zeigt das designforum Steiermark aktuell zwei spannende Themen: In den Graubereich zwischen Kreativität und Kriminalität entführen die 40 Objekte der Ausstellung „[UN]ECHT - Original vs. Fälschung". Markenprodukte und ihre Nachbauten sowie Plagiate, die oft als eigene Marke vertrieben werden, aber doch sehr stark ans Original erinnern, lassen den Betrachter ob ihrer Ähnlichkeit staunen -, unterscheiden sie sich doch meist nur durch ihre mangelnde Qualität vom echten Produkt. Die Beispiele aus der Sammlung der Aktion Plagiarius e.V. reichen dabei von der Käsereibe bis zum Hochdruckreiniger, vom Ventilator bis zum Parfüm. Ziel der Ausstellung ist es, über die negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Plagiaten und Fälschungen aufzuklären.

Zukünftige Nutzungen des Baustoffs Keramik, der bereits auf eine lange Tradition zurückblicken kann, sind parallel in einer weiteren Ausstellung im designforum Steiermark zu sehen. In „CERAMIC RE:VISIONS" werden in enger Zusammenarbeit mit der Harvard Architekturschule, der Ortweinschule in Graz und dem steirischen Ziegelhersteller TONDACH die Entwürfe von Studierenden der TU Graz gezeigt, die im Rahmen der Entwicklung eines Bausystems entstanden, das mit einer begrenzten Anzahl von keramischen Modulen eine Spannweite von 8 bis 10 Metern überdachen kann.

 

Weitere Informationen zu den aktuellen Ausstellungen finden Sie  hier.

 

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