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Steiermark baut Position als „Kompetenz“-Standort Nummer 1 in Österreich weiter aus!

Graz, 17. November 2016 - Die Steiermark baut nach der jüngsten Entscheidung der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ihre Position als Bundesland mit den meisten Kompetenzzentren nach dem COMET-Programm des Bundes (Competence Centers for Excellent Technologies) weiter aus. Im letzten Call für K-Projekte wurden insgesamt acht genehmigt, sieben mit steirischer Beteiligung, sechs davon mit Hauptsitz in der Steiermark.


„Die Steiermark ist nunmehr an 25 von österreichweit 44 Kompetenzzentren beteiligt, 19 Zentren haben ihren Hauptsitz in der Steiermark. Damit festigt die Steiermark ihre Position als Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich. Ich gratuliere den Konsortien zu den erfolgreichen Bewerbungen", so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.

Die Kompetenzzentren sind eine steirische Erfolgsgeschichte: Seit 1998 gibt es dieses Programm des Bundes, das der verstärkten Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft dient. „Durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden. Das stärkt den Standort Steiermark und macht ihn für internationale Unternehmen und Spitzenforscher attraktiv", so Buchmann. Die steirische Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft bespielt das COMET-Programm exzellent.

Im Rahmen des jüngsten Calls der FFG für K-Projekte wurden acht Projekte genehmigt. Sechs davon haben ihren Hauptsitz in der Steiermark, an einem weiteren ist die Steiermark beteiligt:

  • SafeBattery Graz: Untersuchung des Langzeitverhaltens von Batterien in Elektrofahrzeugen unter Berücksichtigung von Crashbelastungen und Batteriealterung.

  • PolyTherm Leoben:  Simulation der Temperaturverteilung in Leistungselektronik-Systemen und die Verbesserung von thermo-mechanischen Eigenschaften.

  • ReWaste 4.0 Leoben: Industrie 4.0-Ansätze für die Abfallwirtschaft. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf vernetzten Recyclingprozessen.

  • WoodCar Weiz: Schaffung von Grundlagen, um Holz als Leichtbaumaterial im Fahrzeugbau einzusetzen.

  • DeSSnet Graz: Datenerfassung mit Hilfe von hochentwickelten drahtlosen Sensornetzwerken. Produzenten von Chips und Sensoren können hierbei ihre Technologie weiterentwickeln und das Netzwerk kann energieeffizienter gestaltet werden.

  • CC FLOW Graz: Intensivierung der Expertise zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe.

  • FLIPPR² Kärnten (mit steirischer Beteiligung): Gewinnung naturbasierter Rohstoffe bzw. Nebenprodukte der Papier- und Zellstoffindustrie.
     
 
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