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Die Zukunft des autonomen Fahrens beginnt auf steirischen Straßen

v.l.: Horst Bischof (TU Graz) und LR Eibinger-Miedl übergeben das Steuer an den neuen Alplab GF Thomas Zach. © Magna Steyr
v.l.: Horst Bischof (TU Graz) und LR Eibinger-Miedl übergeben das Steuer an den neuen Alplab GF Thomas Zach.
© Magna Steyr
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl in einem selbstfahrenden Auto. © Magna Steyr
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl in einem selbstfahrenden Auto.
© Magna Steyr

Graz, 22. September 2017 - ALP.Lab bietet der internationalen Automobilindustrie eine umfassende Infrastruktur beim Testen automatisierter Fahrsysteme. Als Konsortium von Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen gegründet, wurde ALP.Lab nun in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Eigentümer dieser GmbH sind AVL List, Joanneum Research, Magna Steyr, TU Graz und Virtual Vehicle.


Im Rahmen der AUTOCONTACT erfolgt die erstmalige offizielle Präsentation der ALP.Lab GmbH durch Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Steirische Unternehmen spielen seit Jahren eine führende Rolle bei der Entwicklung von Technologien für selbstfahrende Autos. Die Möglichkeit, diese Technologien vor Ort zu testen und weiterzuentwickeln, wird für weiteres Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze, auch bei kleinen und mittleren Zulieferunternehmen in der Steiermark sorgen. Außerdem wird die umfassende Testinfrastruktur wesentlich dazu beitragen, die Rolle der Steiermark als Forschungsland Nummer eins und als führende Region in den Bereichen Automotive und Mikroelektronik weiter zu stärken."

Als Geschäftsführer der ALP.Lab GmbH fungiert Thomas Zach, der seine jahrelangen Erfahrungen auf dem Automotive-Sektor in diese Funktion einfließen lässt: „Autonomes Fahren kann wesentlich dazu beitragen, die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Bis es soweit ist, müssen automatisierte Fahrsysteme in großem Stil entwickelt und intensiven Tests unterzogen werden. Dazu bietet ALP.Lab Europas vielfältigste und hochkomplexe Test-Infrastruktur."

Die öffentlichen Teststrecken wurden von der Asfinag mit umfangreicher Sensorik ausgestattet. Gemeinsam mit einem leistungsstarken Datenservice inklusive Datenfusion werden so erweiterte Analysen und Auswertungen, quasi aus der Sicht von oben, ermöglicht.

ALP.Lab bietet vier herausragende Leistungsmerkmale:

• Eine digital durchgängige Testkette mit umfangreichen Simulationsumgebungen sowie einem umfassenden Data & Cloud-Service erfassen reale Bestandsdaten und bereiten sie auf.

• Entsprechende Instrumentarien zeichnen diese Tests auf und führen die gewonnen Daten wiederum der Simulation zu.

• Winterliche Straßenverhältnisse, Tunnels, Mautstationen - die ausgewählten Teststrecken bieten vielfältige Fahrumgebungen und schaffen ideale Voraussetzungen für besonders herausfordernde Tests.

• ALP.Lab bietet ein Gesamt-Service-Paket und hat mit hervorragenden Partnern aus Forschung und Entwicklung, der Automobilindustrie und den Autobahn- und Straßenbetreibern alle notwendigen Interessenvertreter an Bord.

Bei den Testfahrten hat Sicherheit die höchste Priorität: Bevor selbstfahrende Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen erprobt werden dürfen, müssen ausreichende Testkilometer auf ausgewählten Strecken bzw. in Labors absolviert werden. Während jeder Testfahrt sitzt ein speziell geschulter Lenker im Fahrzeug, der jederzeit in das Geschehen eingreifen kann.

Weitere Informationen zu ALP.Lab finden Sie Externe Verknüpfung hier.

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