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Steiermark und Bayern bekräftigen gemeinsames Interesse an der Tauern-Pyhrn-Schober-Achse

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl traf Staatsminister Florian Herrmann in München

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl mit dem bayrischen Staatsminister Florian Herrmann.  © Land Steiermark/Streibl
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl mit dem bayrischen Staatsminister Florian Herrmann.
© Land Steiermark/Streibl
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und IV-Präsident Georg Knill mit Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen von BMW). © Land Steiermark/Streibl
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und IV-Präsident Georg Knill mit Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen von BMW).
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Graz/München, 26. Juni 2019 - In der Bayrischen Staatskanzlei in München traf Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl gemeinsam mit IV-Präsident Georg Knill gestern Nachmittag den bayrischen Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien Florian Herrmann. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die steirischen Bemühungen um den Ausbau der Tauern-Pyhrn-Schober-Achse und die dafür notwendige Aufnahme in die Transeuropäischen Netze (TEN).


„Als Exportland brauchen wir für unsere Unternehmen leistungsfähige Verkehrsverbindungen. Die Tauern-Pyhrn-Schober-Achse wäre hier als direkte Verbindung für den Güterverkehr nach Deutschland ein wichtiger Schritt und neben dem Semmering-Basistunnel und dem Koralmtunnel eine weitere Stärkung für den Wirtschaftsstandort Steiermark", so Landesrätin Eibinger-Miedl. Staatsminister Herrmann bekräftigte das bayrische Interesse an der Verbindung. „Ich danke Florian Herrmann, dass er die steirischen Anliegen in Bezug auf die Tauern-Pyhrn-Schober-Achse positiv aufgenommen hat und freue mich, dass wir im Rahmen des Gesprächs die engen Beziehungen zwischen der Steiermark und Bayern weiter vertiefen konnten", so Eibinger-Miedl.

Die Eisenbahnachse über die Pyhrn- und Schoberstrecke ist für die Steiermark die wichtigste Verbindung in den oberösterreichischen Zentralraum und weiterführend in die bedeutenden deutschen Wirtschaftszentren sowie zu den nordwesteuropäischen Häfen. Deshalb bemüht sich die Steiermark um die Aufnahme der Eisenbahnverbindung in das Transeuropäische Netz, das derzeit von der EU neu bewertet wird. 

Engere Zusammenarbeit der europäischen Automobilregionen

Weitere Themen des Gesprächs waren die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Steiermark und Bayern, die Zusammenarbeit im Hochschulbereich und zukünftige engere Vernetzung der Automobilregionen. In ihrer Funktion als Präsidentin der Automotive Intergroup des EU-Ausschusses der Regionen (AdR) lud Eibinger-Miedl Minister Herrmann, der ab 2020 Mitglied im AdR sein wird, ein, der Automotive Intergroup beizutreten. „Der Mobilitätssektor ist derzeit von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Die Digitalisierung, die Entwicklung von selbstfahrenden Autos, alternative Antriebstechnologien oder rechtliche Rahmenbedingungen sind Herausforderungen in Bezug auf die Zukunft der Mobilität. Ich bin daher davon überzeugt, dass die europäischen Automobilregionen enger zusammenarbeiten, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten müssen. Hier spielt gerade Bayern eine bedeutende Rolle", so die Landesrätin.

In diesem Zusammenhang stand heute auch ein Besuch der Konzernzentrale von BMW am Programm. Neben einer Werksführung stand ein Gespräch mit Thomas Becker (Leiter Politik und Außenbeziehungen) am Programm, bei dem vor allem das Thema Elektromobilität im Fokus stand.

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