8. COMET-Zentren Call - ENTSCHEIDUNG
Am 01.04.2025 startete die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft des Bundes (FFG), die für die Umsetzung des österreichischen Kompetenzzentrenprogramms COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) verantwortlich ist, den 8. COMET-Zentren Call. Im Zuge des Wettbewerbs konnte sich ein neues Zentrum gemeinsam mit drei bereits bestehenden Zentren erfolgreich durchsetzen.
Für die Förderung der vier COMET-Zentren stellen das Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Bundesländern insgesamt 47,4 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln bereit. Davon entfallen 31,6 Millionen Euro auf den Bund und 15,8 Millionen Euro auf die Länder. Zusätzlich beteiligen sich die Unternehmenspartner mit rund 45,2 Millionen Euro sowie die wissenschaftlichen Partner mit weiteren 4,9 Millionen Euro. Insgesamt entsteht dadurch ein Forschungsvolumen von 97,5 Millionen Euro, das bedeutende Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglicht.
Mit dieser Entscheidung investieren Bund, Länder sowie Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam in exzellente anwendungsorientierte Forschung. Ziel ist es, den Innovationsstandort Österreich nachhaltig zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft weiter auszubauen.
Die 6 geförderten COMET-Zentren im Überblick:
1. COMET SDM - COMET Software-Defined Mobility
Virtual Vehicle Research GmbH
Beteiligtes Bundesland: Steiermark
2. IMI - Integrated Materials Intelligence
Materials Center Leoben Forschung GmbH
Beteiligte Bundesländer: Steiermark, Oberösterreich, Tirol
3. ARC - Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems
Lakeside Labs GmbH
Beteiligte Bundesländer: Kärnten, Burgenland, Tirol
4. LCM - CREATE! - Center for Research on Emerging and Advanced Technologies in Engineering
Linz Center of Mechatronics GmbH
Beteiligtes Bundesland: Oberösterreich



